Viola
Elvira Nenova (Bratsche) vereint Barockstudium, Opern-Erfahrung und Meisterkurs-Perspektive – mit 1. Preis in Moskau (2017).
Elvira Nenova ist Bratschistin mit 1. Preis beim Moscow International Chamber Music Competition (2017).
Geboren in Bulgarien, zog sie im Alter von drei Jahren nach Russland und begann im Alter von fünf Jahren mit Violin- und Klavierunterricht. Nach dem Vorprogramm an der Moscow State Conservatory special school als Geigerin sowie mit Studien in Violine und Klavier begann sie 2001 ihre Bratschenstudien bei Prof. E. Stoklickaya am Gnessin College. 2006 setzte sie das Studium als Bratschistin und Geigerin an der Gnessin State Academy bei Prof. V. Trushin fort. Während der Studien nahm sie zudem einen Sonderkurs im Dirigieren bei Prof. V. Lucenko (2003–2005) und war Teil von offenen Dirigierklassen bei Prof. T. Mynbaev (2007–2008). 2015 erwarb sie einen zweiten Abschluss als Chordirigentin; von 2020 bis 2023 studierte sie Barockvioline und -bratsche am Conservatorio di Rossini in Pesaro bei Prof. Enrico Onofri.
Zu ihren Stationen zählen der Einsatz als Prima Viola an der Moscow State Opera (2006–2018), die Teilnahme an Meisterkursen mit M. Vengerov, M. Maisky und E. Onofri sowie Auftritte in Europa als Kammermusikerin, Orchestermitglied und Solistin. Jüngere Engagements umfassen das Festival der Nationen in Deutschland mit Nigel Kennedy (September 2021) und Aufführungen unter Maestro André de Ridder bei der Eröffnung und der Premiere von Hänsel und Gretel (2023).
Für USO bringt sie aus ihrer Streicher- und Barockausbildung sowie aus Opern- und Ensembleerfahrung eine besondere Mischung für Crossover-Projekte mit.